Sep 292012
 

Ein Gastbeitrag von L.K.

Was ist von der Idee zu halten, der (Sozial-)staat sei dafür zuständig, die im Kapitalismus beständig stattfindende Umverteilung von Unten nach Oben durch eine gegenläufige Umverteilung von Oben nach Unten auszugleichen? Dass es praktisch nicht passiert, wissen wir. Verfahren wird nach dem Motto: So viel wie nötig nach Unten umverteilen, so wenig wie möglich. Und was „nötig“ ist, das bestimmen nicht die Betroffenen selbst. Aber ist eine „gerechte“ Umverteilung rein theoretisch überhaupt möglich? Nehmen wir diese Idee einmal ernst, dann sind prinzipiell zwei Fälle denkbar:

Erstens, das Volumen der Umverteilung von Oben nach Unten ist geringer als das von Unten nach Oben. In diesem Fall liegt offensichtlich in der Bilanz immer noch eine Umverteilung von Unten nach Oben vor. Die fatale Entwicklung wird verzögert, aber nicht aufgehalten.

Zweitens, die Umverteilung von Oben nach Unten ist genau gleich groß wie die von Unten nach Oben. In diesem Fall wird man sich fragen müssen, wozu der ganze Aufwand betrieben wird, wenn es am Ende doch nur ein Nullsummenspiel ist. Welcher Unternehmer wird ein Geschäft betreiben, wenn er weiss, dass ihm am Ende sein Gewinn wieder abgenommen wird?

Man mag nun einwenden, diese Darstellung sei allzu simpel. In Wirklichkeit ginge es doch nicht darum, ein einmal feststehendes Reichtumsvolumen immer wieder umzuschichten, vielmehr solle der neue, zusätzlich erwirtschaftete Reichtum gerecht verteilt werden; indem z.B. der Chef vom Unternehmensgewinn privat genau den Anteil erhält, den auch der Ingenieur, die Sekretärin oder der Hausmeister erhalten. Der Gedanke ist sympathisch, doch wird dabei übersehen, dass die Marktwirtschaft auf allen Ebenen als Konkurrenzveranstaltung mit Gewinnern und Verlierern organisiert ist: Schüler konkurrieren um gute Noten, Arbeitskraftbesitzer um Arbeitsplätze, Unternehmen um Kundschaft und effektivere Produktionsverfahren, Staaten um Standortvorteile, Rohstoffe und Absatzmärkte. Jenem hypothetischen idealen Unternehmen, welches Gewinn macht und diesen innerhalb seiner Belegschaft gerecht verteilt, stehen also zwangsläufig andere Unternehmen gegenüber, die Verluste einfahren und Arbeiter entlassen müssen. Die Idee, dass in der Marktwirtschaft sowohl die Reichen wie auch die Armen immer wohlhabender werden könnten, bis es schließlich allen gut geht, wird nicht nur ständig von der Realität widerlegt, sondern ist auch theoretisch unsinnig; die schwierige Lage der Armen ergibt sich ja nicht aus einem absoluten Mangel an Geldreichtum, sondern aus der relativen Differenz zwischen Reichen und Armen, zwischen Eigentümern und Eigentumslosen. Geld würde seine Funktion verlieren, wenn alle Menschen gleich viel davon hätten; niemand wäre dann mehr erpreßbar, für die Vermehrung fremden Eigentums zu arbeiten.

Umverteilung im Namen der Gerechtigkeit ist also Symptom- statt Ursachenbekämpfung. Damit soll nun nicht bestritten werden, dass mehr Umverteilung kurzfristig eine Verbesserung der Lage der Betroffenen bedeuten würde. Ähnlich verhält es sich mit der Forderung nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE): Auch dessen Einführung würde kurzfristig eine große Erleichterung für die Betroffenen bedeuten, langfristig aber keine Lösung darstellen, da der eigentliche Fehler unserer Gesellschaftsordnung – dass nämlich Ziel und Zweck des Wirtschaftens nicht die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse ist, sondern die Verwandlung von Geld in mehr Geld – durch das BGE gar nicht berührt würde. Die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich bliebe bestehen.

  8 Responses to “Umverteilung?”

Comments (8)
  1.  

    Hallo LK,

    ich vermute, wir „reden“ ein klein wenig aneinander vorbei 😉
    Jedwede Art der theoretischen Überlegung ist zunächst richtig und wichtig, auch wenn Lösungsansätze (noch) nicht sichtbar sind.
    Grundsätzliche (Nur)Überlegungen schlecht/wertlos reden zu wollen, käme für mich einer Einschränkung der Meinungs/Gedankenfreiheit gleich. Das ist nun keinesfalls mein Ansatz.

    Vielleicht bin ich auch ein wenig zu „theoriegeschädigt“, hier muss ich wohl zwingend zunächst in meiner Person suchen.
    Als „Praktikter“ bin ich -zugegebenermaßen- oftmals am Rande meiner Geduld, wenn im x-ten Plenum, am 12ten runden Tisch ect., häufig nurmehr um Details gestritten wird…die mühsam erarbeitete (oder auch spontan entstandene) mögliche und reale Vorgehensweise dabei völlig aus den Augen verloren wird.Leider habe (nicht nur) ich das häufig miterleben müssen – auch und gerade im Bereich der direkten Hilfe – welche dann teilweise völlig auf der Strecke blieb.

    Der Artikel im „Freitag“ ist leider nicht mehr aufrufbar, „Kunibert Hurtig“ schrieb dort u.a.

    …der linksintellektuelle Ideologe bewegt sich nicht auf der Ebene der tätigen Hilfe, sondern in der Sphäre analytischer Betrachtung, die in der Ausrufung der Revolution gipfelt, was jedoch im Rauschen der Dusche untergeht…

    Die Vorgeschichte war, dass ein Mensch konkret Hilfestellung benötigte, diese suchte/erbat/einforderte.
    Doch ausser theoretischem „hätte/wäre/wenn“ erfolgte offensichtlich – Nichts –

    Evtl. dient diese Erklärung, meine Kritikpunkte etwas besser nachvollziehen zu können…

    Es interessiert mich sehr, was genau Du als „nicht allgemein bekannte Gründe für die globale Misere“ benennst.Hierzu würde ich gerne mehr von Dir lesen.

    fG
    Ellen

    •  

      Hallo Ellen,

      ich denke nicht, dass wir aneinander vorbei reden. Du beteuerst zwar, dass auch „theoretische Überlegungen richtig und wichtig“ sind, aber offensichtlich stört es dich, wenn nachgedacht und analysiert statt gehandelt wird.

      Das Zitat von Kunibert Hurtig, das Du vorbringst, ist in diesem Zusammenhang bezeichnend. Da wird ein Vorfall, wo ein Mensch offenbar falsch, weil mitleidlos, gehandelt hat, zum Anlass genommen, um „den“ linksintellektuellen Ideologen quasi als eigene Spezies zu betrachten und lächerlich zu machen: Da steht einer unter der Dusche und ruft die Revolution aus — eine Witzfigur! Das ist Diffamierung aus der untersten Schublade. Was hier letztlich lächerlich gemacht werden soll, ist nichts anderes als der Wunsch zu verstehen oder, drücken wir es ruhig einmal pathetisch aus, die Suche nach der Wahrheit. Und das ist ganz im Sinne der Machthaber. Die finden es nämlich durchaus in Ordnung, wenn sich Bürger um andere leidende Bürger kümmern und so die Härten der herrschenden Politik abmildern. Was sie gar nicht leiden können ist, dass jemand die Wahrheit über unsere Gesellschaft erzählt und erklärt, woher diese Härten eigentlich kommen. So einer wird dann zwar nicht liquidiert (schließlich leben wir in einer „Demokratie“ mit „Meinungsfreiheit“), aber totgeschwiegen oder lächerlich gemacht wird er schon. Schau mal in die einschlägigen TV-Talkshows: Da ist es ganz wichtig, dass die Zuschauer am Ende genau so dumm sind wie vorher; dafür sorgt die „richtige“ Auswahl der Gäste und der Moderator, der einem Gast, der sich vielleicht doch einmal erdreistet die Wahrheit zu sagen, rechtzeitig ins Wort fällt.

      Ich betrachte mich übrigens weder als „ideologisch“ noch als „links“ noch als intellektuell“. Mit solchen Etikettierungen kann ich nichts anfangen.

      Genauso wie es Menschen gibt, die gerne Musik machen und andere, die gerne Maschinen bauen, und so wie keiner auf die Idee käme zu denken, das eine Talent sei weniger wertvoll als das andere, so gibt es halt auch Menschen, die lieber handeln, während andere lieber nachdenken. Es hat doch keinen Sinn, künstlich Gegensätze zwischen „Praktikern“ und „Theoretikern“ zu inszenieren. Offensichtlich werden beide gleichermaßen gebraucht.

      Wo die Gründe für den gegenwärtigen Zustand der Welt liegen, hatte ich ja schon in meinem Text angedeutet. Es ist die Vergesellschaftung über das Geld, wodurch menschliche Bedürfnisse nur dann berücksichtigt werden können, insofern es sich um zahlungsfähige Bedürfnisse handelt. Der Bäcker gibt das Brot nicht dem, der Hunger hat, sondern dem, der Geld auf die Theke legt, und das hat nicht das geringste mit einer eventuellen Hartherzigkeit des Bäckers zu tun. Und diesem Zwang, Geld-haben-zu-müssen, unterliegen nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Unternehmen und letztlich ganze Nationen. Ein Wirtschaften, das auf die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse ausgerichtet ist, auf den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, auf ein friedliches Zusammenleben, auf ein angenehmes Leben mit wenig Arbeit und viel Muße, wird durch diesen Zwang zuverlässig unterbunden.
      Dass und inwiefern unsere globale „Ordnung“ absurd und zerstörerisch ist, kann jedes kleine Kind verstehen. Genau deswegen sind Staat und Massenmedien ununterbrochen damit beschäftigt, der Bevölkerung das Gegenteil ins Hirn zu hämmern, damit sie weiterhin des Kaisers neue Kleider (die inzwischen schon ziemlich alt sind) bewundern.

      Mfg

      LK

      •  

        „…ich denke nicht, dass wir aneinander vorbei reden…“

        doch, leider, ein wenig, schade 😉

        „Du beteuerst zwar, dass auch “theoretische Überlegungen richtig und wichtig” sind, aber offensichtlich stört es dich, wenn nachgedacht und analysiert statt gehandelt wird.“

        Nein, mit Sicherheit nicht. Ich kenne Ellen sehr gut und weiß wie sehr sie theoretische Überlegungen schätzt. Sie sucht „nur“ auch nach der, möglichst unmittelbaren Anwendbarkeit. Schau mal in ihren Blog (link im Namen), dann verstehst du was ich meine.

        fG

      •  

        Schade, dass Du mich derart mißverstehst, LK.
        Mit Beteuerung (nebenbei, warum sollte ich virt. Fremden gegenüber die Notwendigkeit verspüren, sie/ihn von meinen „lauteren“ Gedanken überzeugen zu wollen?) hatte meine Feststellung nichts zu tun.
        Es wäre schlicht kleingeistig, würde ich die Wichtigkeit des Denkens nicht anerkennen wollen.
        Ohne Denker säßen wir vermutlich alle noch in einer Höhle…

        Mit dem Begriff der Diffarmierung weiß ich in Bezug auf das Zitat nichts anzufangen. Verallgemeinerung ? – durchaus –
        Menschlich nachvollziehbar ? – mit Sicherheit –
        Wie ich schrieb, erlebte (und neben mir vermutlich unzählige Andere) ich es zu oft, dass -teils wichtigste- „Dinge“ zerredet wurden.
        Hier bin ich selbstkritisch, ich übertrage gewiss eigene Befindlichkeiten und neige dann selbst auch hie und da zu Verallgemeinerung.
        Aber Diffarmierung?
        Nein, dann wäre jedwede Form der „verallgemeinernden“ Kritik eine solche.
        Und wenn ich jetzt schon beim Aufdröseln bin…Auch wenn sich -trotz Worthygiene- dann und wann Verallgemeinerung einschleicht, liegt es bei jedem denkenden Menschen doch klar auf der Hand, dass Verallgemeinerungen per se ohnehin Quatsch sind!
        Egal welche Gruppe von Menschen man nimmt, da ist nix mit homogener Masse und freilich gibt es auch nicht „Den Linken“, „den Türken“ oder „die Blondine“…
        Zu unterstellen, dass Verallgemeinerungen ernst gemeint und nicht eine -hier- zynisch-übertriebene Dratsellung eines häufig vorkommenden Sachverhaltes, ist dem Grunde nach also Unterstellung von „begrenztem Denken“ oder „Dummheit“.
        Ich denke, wie bei allem sollte auch in Sachen „Spitzfindigkeiten/Zynismus“ die Kirche im Dorf gelassen werden.
        Jedwede Äußerung (hier menschlich mit wenigen Worten erklärbar: Notsituation->viel Gerede->keine Hilfe->Enttäuschung->harsche Zeilen) bis in den Nano-Bereich zu zerpflücken, bringt nichts, zumindest mir nicht.

        Grundsätzlich: Ich selbst richte mein Augenmerk auf Ähnlichkeiten,nicht auf Unterschiede. Und das bezieht sich auf alle Facetten des Lebens.Und für dennoch vorhandene Unterschiede: Ergänzung und Miteinander ist da meine Lieblingsformel…

        Deiner Beurteilung ansonsten, dem Ergebnis des Nachdenkens also, ist gewiss nicht zu widersprechen.Allzu neu ist es aber auch nicht, insbesondere in Bezug auf die Ursache -Geld- und dessen vermeintliche Alternativlosigkeit.
        Da sei die Frage erlaubt, ob Dir Walden2 etwas sagt?
        Auch dass „das Volk“ mittels Medien und sonstiger Gehirnwäsche davon abgehalten werden soll, auch darüber nachzudenken, ist ein vergleichsweise alter Hut.
        Stichwort: erlernte Hilflosigkeit.
        Du siehst (vielleicht), so weit sind wir gar nicht voneinander entfernt…

        fG
        Ellen

        •  

          Nein, weit voneinander entfernt sind wir gewiss nicht. Aber trotzdem kann man sich ja auf die Unterschiede konzentrieren, vielleicht lernt man dabei noch etwas dazu. Ich weiß z.B. nicht, was Walden2 ist (hat das was mit Thoreau zu tun?)

          Du schreibst, dass meine Erkenntnisse „nicht allzu neu“ sind. Soll ich das als Kritik auffassen? Ist Neuheit ein Kriterium für Qualität? Für uns beide mögen diese Erkenntnisse ein „alter Hut“ sein, für Millionen andere sind sie es nicht. Schadet also nicht sie so oft wie möglich auszusprechen.

          In deinem Blog habe ich einen Text von Albert Krölls gefunden. Diesen Autor schätze ich auch sehr. Leider funktioniert der Link „Weiterlesen und Quelle“ nicht.

          MfG

          LK

          •  

            Nein, lieber LK, meine Feststellung war lediglich – eine Feststellung –
            Ich gebe Dir Recht…das geschieht (nicht nur bei mir) leider noch immer: Voraussetzen, dass andere Menschen ähnliches Wissen haben…ist wohl etwas anmaßend. In diesem Sinne bedaure ich, das ich das so locker unüberlegt reinschrieb.

            Mit Thoreau liegst Du nah dran, sein Walden beschreibt ja auch das vereinfachte Leben (nicht nur das, ich weiß)
            Walden2 lehnt sich zumindest in der Grundidee daran an, ist geschrieben von BF Skinner (US-Psychologe) und ein utopischer Roman.Es beschreibt ein befriedetes Zusammenleben innerhalb einer (geld)-und konfliktfreien Gesellschaft.
            Er basiert in erster Linie auf Skinners Arbeit in der operanten Konditionierung – positive Bestärkung – ist lesenswert und lässt viel Raum für Diskussionen.

            Danke für den Hinweis zu Krölls. Ich versuche, ob ich den link reparieren kann.

            fG
            Ellen

  2.  

    LK, Dein Beitrag ist zwar in weiten Teilen nachvollziehbar, jedoch kamen beim Lesen 2 kritische Gedanken in mir auf:

    1. Du gibst zwar eine verständliche „Fehleranalyse“ ab, ich suchte gegen Ende Deines Beitrages aber vergeblich nach „anderen“ Lösungsansätzen….

    2.Jeder noch so weite Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Wenn also eine Ursachenbekämpfung (noch?) nicht möglich ist, warum dann nicht zunächst eine „Symptombekämpfung“ – wie Du es formulierst – ?
    Ist es nicht richtig und wichtig, dass im Hier und Jetzt alles nur Denkbare versucht/unternommen wird, um der Verarmung und dem LEID unzähliger MENSCHEN entgegenzutreten?
    Die Crux an theoretischen Überlegungen – die durchaus richtig sein mögen und selbstverständlich ihre Berechtigung haben – ist, dass mensch sich gerne in ihnen ergeht…dann bleibt es eben bei Theorie.
    Und das kann es, aus meiner unmaßgeblichen ganz persönlichen Sicht betrachtet, nun auch nicht sein.

    fG

    •  

      Hallo Ellen,

      ich möchte kurz auf deine Kritik eingehen:

      zu 1:

      wenn meine Überlegungen korrekt sind, werden sie dann dadurch entwertet, dass ich keine eigenen Lösungsansätze vortrage? Einen Sachverhalt zu verstehen und richtig zu erklären ist meiner Meinung nach in jedem Fall besser als ihn nicht zu verstehen oder falsch zu erklären. Die Frage nach eigenen Lösungsansätzen hat damit zunächst einmal gar nichts zu tun.

      zu 2:

      vielleicht hast Du mich missverstanden. Ich fordere niemanden auf, von sozialen Kämpfen abzulassen. Genausowenig würde ich einen Arzt auffordern, seinem Patienten ein Schmerzmittel vorzuenthalten, nur weil dieses die Krankheit nicht heilt. Problematisch wird es aber, wenn der Arzt glaubt, das Schmerzmittel sei ein Heilmittel oder doch zumindest ein erster Schritt auf dem Weg zur Heilung, obwohl dies nicht der Fall ist.
      Ich habe in den letzten Jahren den starken Eindruck gewonnen, dass die tieferliegenden Gründe für die globale Misere durchaus nicht allgemein bekannt sind. Mein Text sollte ein bescheidener Beitrag dazu sein, dem im Rahmen meiner Möglichkeiten abzuhelfen. Wenn Fehler in meiner Argumentation vorliegen, bitte ich darum, mich darauf hinzuweisen. In jedem Fall möchte ich aber die in deiner Kritik anklingende Vorstellung zurückweisen, dass eine theoretische Überlegung — ganz unabhängig davon, ob sie richtig oder falsch ist — eigentlich nur dann vorgetragen werden sollte, wenn sie mit praktischem Engagement oder mit Rezepten und Handlungsanweisungen gekoppelt ist.

      mfG

      LK

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(benötigt)

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