Sep 042012
 

Gestern war mal wieder „Zahltag“, unsere allmonatliche Präsenz vor dem Jobcenter , Leistungsabtlg., Neuenhofer Weg 3-5.

Wie üblich gab es wieder jede Menge Gespräche und auch spontane Beratung. Ungewöhnlich war hingegen der Andrang. Von ca. 9.30 Uhr bis ca. 12.00 Uhr riß die Schlange der Wartenden – nicht nur im Gebäude sondern hauptsächlich auf dem Vorplatz ständig ca. 25 Menschen, nicht ab.
D.h. diejenigen, die ihr Anliegen klären konnten oder einen Termin erhielten, wurden sofort wieder durch „Neuankömmlinge“ ersetzt.
Erst in der letzten halben Stunde bis ca. 12.30 Uhr wurden es kontinuirlich weniger.
Aus den Gesprächen ergab sich ein Hauptgrund, die Einstellung der Leistungen ohne vorherigen Bescheid, verursacht z.B. durch fehlerhafte Postzustellung/Postrückläufer oder die bloße Erwähnung „demnächst“ evtl. eine andere Leistung, z.B. Bafög, in Anspruch nehmen zu wollen.
Wieder einmal massenhaft Beispiele unrechtmäßigen, gesetzeswidrigen Verhaltens offensichtlich nicht einzelner Sachbearbeiter sondern einer ganzen Abteilung, die ebenso augenscheinlich den einfachsten Grundsatz des Verwaltungshandelns, das auch ein Realakt rechtmäßig sein muss, im Regelfall also überprüft und soweit möglich auch als Verwaltungsakt mitgeteilt, entweder nicht kennt oder rechtswidrig ignoriert.

Ein Verhalten, das es in dieser Dichte nur in dem Repressionsinstrument Jobcenter gibt.

  3 Responses to “„Zahltag“”

Comments (3)
  1.  

    Warum werden von dieser Aktion keine Fotos eingestellt? Beim Narzissen-Besuch hat es ja auch funktioniert?!

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      weil ich keine gemacht habe. Vielleicht beim nächsten Mal. Es sind aber grundsätzlich „2 paar Schuhe“ ob wir Fotos von Mitmachern einstellen oder fremden Kollegen (Recht am eigenen Bild; Sozialdatenschutz i.w.S.)

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      So langsam werden diese Provokationen auffällig, auch für aussenstehende Leser. Was bezweckst Du,42*V* eigentlich damit?

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(benötigt)

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