Aug 212012
 

Idealtypisch“, das war der „Gag“ in dem Geschäftsbericht 2011 des Jobcenters der Städteregion. Gemeint war augenscheinlich eine verstärkt positive Darstellung in der Öffentlichkeit, z.B.

  • die Kooperation mit dem Mieterverein mit dem Versprechen daraus keine Sanktionen abzuleiten – wenige Wochen danach offensichtlich nur Makulatur. Erste Sanktionen, wie in anderen Städten – z.B. Düren und Köln ohnehin üblich,  sind angedroht,
  • der Stromsparcheck „Steigende Energiepreise durch den Stromspar-Check stoppen“ (dieser link funktioniert nicht mehr, ich werde das miserable it-managment des JC aber nicht durch eigene arbeit (linksuche9 ersetzen) – eine im Übrigen nicht nur sprachliche Mogelpackung. Denn logischerweise kann man durch Stromsparen natürlich nicht die Energiepreise stoppen, bestenfalls die Kosten senken.
    Wieso ausgerechnet bei ohnehin wenig verbrauchenden Haushalten diese ansonsten durchaus sinnvolle Maßnahme angesetzt wird, kann man nur mutmaßen. Hier soll wohl der „Hilfecharakter“ gegenüber den „verschwenderischen Leistungbeziehern“ betont werden, obgleich der Stromverbrauch ohnehin aus dem Regelsatz gezahlt werden muss, der seit Jahren nicht angepasst wurde.
  • die Einrichtung eines „runden Tisches“ um gemeinsam mit Beratungsstellen und Initiativen zumindest die gröbsten Problempunkte anzugehen – Ergebnis s. Grafik und offener Brief an den Geschäftsführer des JC Städteregion Stefan Graaf.

Mit anderen Worten – Mogelpackungen wohin man auch sieht, sozusagen „im Westen nichts Neues“.

…wird fortgesetzt.

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(benötigt)

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