Nov 102013
 

Statistiken muss man nicht fälschen – sie sind eine Fälschung.

Jedenfalls dann, wenn mitten in einer Statistik der Bezug, die Korrelation, gewechselt wird. Und genau das geschieht bei jeder Wahlauswertung. Denn während noch in den ersten Angaben die Wahlberechtigten der Bezugspunkt mit 100 % sind, wechselt bei der Auswertung dieser Bezug, ohne Angabe dieses Wechsels, hin zu den tatsächlichen Wählern.

die originale „Fälschung“

Alle anderen, gleich ob bewusst „nicht gültig“ oder gar nicht gewählt, „fallen unter den Tisch“ ohne das darauf Bezug genommen wird – „Wahlzwang“ über eine Statitik=Fälschung oder wie Dummpromis vor dieser Wahl massiv propagierten „Wer nicht wählt, verliert seine Stimme“ – wie wahr, nur anders als geglaubt. Die tatsächlichen Ergebnisse, und somit auch die „Zustimmung“ der Bevölkerung zu dieser Scheindemokratie können der folgenden Tabelle entnommen werden. Die größte Gruppe sind die Nichtwähler.

korrekte Darstellung (Originalbasis)

Scheindemokratie im Übrigen schon allein deshalb, weil Demokratie in einer solchen Größenordnung einfach nicht funktionieren kann. Das „demos kratein“ der alten Griechen bezog sich auf Stadtstaaten einer überschaubaren Größe und somit zumindest möglicher, mit Folgen bewehrter Kontrolle der Gewählten. Eine solche folgenbewehrte Kontrolle ist heute, trotz abgeordentenwatch und transparency, nur dann möglich wenn Abgeordnete „von allen guten Geistern verlassen“– sprich in der eigenen Partei in Ungnade gefallen sind, ansonsten unmöglich.

Ein anderer Punkt im Zusammenhang mit unseren „Volks“vertretern – Uraltgag – „Schnürsenkel“vertreter vertreten mit Sicherheit keine Schnürsenkel sondern verkaufen diese, ist die Zusammensetzung des Bundestages nach der Wahlfälschung s.v.
Immer schon weit überproportional vertreten waren in den Bundestagen die Juristen (juristische Berufe).
Es nimmt allerdings langsam bedrohliche Formen an, wenn man dazu die offizielle Berufstabelle der letzten Wahlperioden sieht – der Anteil beträgt mittlerweile fast 25 %.

Nun muss man nicht unbedingt den Klassiker „Furchtbare Juristen“  von Ingo Müller aus 1987 gelesen und verstanden haben um zu ahnen oder gar zu wissen, welch eine Rolle Juristen schon allein aufgrund ihrer Berufsausrichtung und –ausbildung in einem Staat spielen, es reichen durchaus ein Blick ins SGB und diverse Urteile um einem bereits jetzt schon wieder das Blut in den Adern gefrieren zu lassen, natürlich nicht Juristen, die gelten ohnehin als blutleer oder zumindest eiskalt.
Warum ist diese unrealistische Repräsentanz gefährlich? Ganz einfach weil Juristen der Exekutive Gesetze formen, der Legislative diese beschließen, von der Judikative angewendet und denen der „freien Wildbahn“ in klingende Münze umgesetzt werden – eine wohl einmalige Wertschöpfungskette, mal ganz abgesehen von den Doppelt- und Dreifachbesetzungen in mehreren Gremien und der zusätzlichen, beruflichen „Tätigkeit“.
Wie lukrativ das sein kann, ist an den Steuergesetzen zu sehen, Gesetze die ausdrücklich auf Lücken programmiert sind und so Heerscharen von Juristen und Steuerberatern (eng verwandt) „ernähren“.
Wie abartig – zu sehen an Jahrhunderte überdauerndem „Recht“ in Bezug auf die sogenannte „Enteignung“ der Kirchen und die entsprechenden „Ausgleichszahlungen“.
Wie zerstörerisch für eine Gesamtgesellschaft wenn per Sondergesetzgebung im Rahmen von oder flankierend zum SGB II (Hartz IV) eine willkürliche Gruppe zu einer nahezu vogelfreien Minderheit erklärt wird.
Nicht zu vergessen, dass es Juristen waren die das gedankliche Kunststück fertigbrachten das „Dritte Reich“ insgesamt richtigerweise als verbrecherisches System zu brandmarken, gleichzeitig aber ihren zur damaligen Zeit tätigen Kollegen attestierten lediglich „Recht“ gesprochen zu haben.
Es wäre also Zeit, einmal über eine 5 oder auch nur 10% ige Maximalhürde bei Berufen zu Wahlen nachzudenken.

  One Response to “Bundestag – Statistik und Juristen”

Comments (1)
  1.  

    wenn demokratie wie bei uns usus bedeutet, als mensch mit bildung nur ein kreuzchen machen zu dürfen muss jedem klar sein was dies meint : VERARSCHUNG HOCH DREI !!! und genau das ist es was die turbo- oder raubtierkapitalisten wünschen. die breite masse durch konsumterror und gleichgeschaltete medien einlullen um sie besser aussaugen zu können. aber wehe die breite masse erwacht eines tages….

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(benötigt)

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