Jan 222013
 

update – hier die visualisierte Berechnung (Mietspiegel i.V.m. der Richtlinie 35.3)

Laut Mietspiegel 2013/14 haben, wie zu erwarten – s. Wohnbericht etc., die Mietpreise in Aachen gerade in den Bereichen drastisch angezogen, die von vielen nachgefragt werden – wer hätte das angesichts einer freien Marktwirtschaft und Unterbewirtschaftung des öffentlichen Sektors gedacht?!
Zum Teil wird die „Ungenauigkeit“ des letzten Mietspiegels 2011/12 auch an der ungenügenden Datenbasis gelegen haben, rund 8000 gegenüber jetzt 12.000. Diese ungenügende Datenbasis haben wir bereits zum damaligen Zeitpunkt bemängelt, aber -wo kein Kläger, ist auch keinen Richter.

Wie dem auch sei, spätestens jetzt wird es für Schabram und „Genossen“ (gilt ausnahmslos für CDU, FDP, SPD und Grüne) prekär, denn entweder müssen sie jetzt den Qm-Preis für „angemessenen“ Wohnraum in den Rechtskreisen SGB II und XII drastisch erhöhen oder aber erneut, darin haben sie schon Übung – s. willkürliche Senkung des Qm-Preises auf 5,07 € in 2010, mit rechtsbeugenden bzw. betrugsverdächtigen Methoden die erst vor einem halben Jahr erlassene Richtlinie „beugen“.

Konkret bedeutet dies, nach der Rechenmethode der Richtlinie 35.3 (Angemessenheit) der Städteregion v. 01.06.2012, beträgt der angemessene Qm-Preis ab sofort 6,93 € und somit 1,60 € mehr als der bisherige Preis von 5,33 €.

Das heißt aber auch, auf Basis der WNB NRW (8.2 – 50 Qm) beträgt die angemessene Kaltmiete für Aachen Stadt 346,50 € statt der bisher unzulänglichen Mietobergrenze in Höhe von 266,50 €.
Welchen Unterschied das bei der Wohnungssuche macht, kann man der beigefügten Grafik entnehmen, MOG 266,50 € = 4 Angebote, gleiche Kriterien MOG 346,50 € = 23 Angebote. Wobei die Kriterien bewußt „unscharf“ – keine Zimmeranzahl, ab 35 Qm, gehalten waren um möglichst viele Angebote zu erhalten.

Logischerweise ist der Verwaltungsspitze dieser Vorgang schon längst bekannt und folgerichtig hätte sie aufgrund der Rechtsbindung der Verwaltung (Art. 20/3 GG) auch die Öffentlichkeit spätestens zum 1.1.2013 informieren müssen (SGB I/13).

Eine Bestätigung ist angefragt – „schaun mer mal“.

  19 Responses to “Aachen KdU – watt nu?”

Comments (18) Pingbacks (1)
  1.  

    Woran mag es liegen, dass ich – aus purem Interesse und als Nicht-Aachener – sofort bei der Google-Suche fündig wurde (Thome/Tacheles) ? Sogar ganz ohne link?
    Woran mag es weiterhin liegen, dass sich mir der Rechenweg aufgrund der neuen Richtlinie sofort erschließt? An meinem Genius kann es kaum liegen, ich vermute eher, dass es mit sachlichem Interesse zu tun hat und nicht mit (anfangs geschickt verbrämter) Lust am „Horst-Bashing“.
    Diese kommt – alter Wein in neuen Schläuchen aka neuer Nick, das alte Gedisse – erneut unangenehm daher, @42″v“ oder Oecher oder wie immer Du Dich auch sonst noch so nennst.
    Was um alles in der Welt bezweckst Du mit Deinen Provokationen? Haben „wir“ nicht bereits genügend Widersacher, muss diese Unanständigkeit, dieses Spalten wirklich noch in den eigenen Reihen fortgesetzt werden?
    Diese Gehässigkeiten, welche Du – meist bei Artikeln in Bezug auf Kdu Aachen – absonderst, lassen auf einen zutiefst frustrierten Menschen schließen.
    Frust ist angesichts der allgemeinen Situation durchaus verständlich, aber ändert sich für DICH etwas, wenn Du versuchst, diesen Frust durch Boshaftigkeit zu kompensieren?
    DEINE Situation ändert sich nicht, ob Du nun andere Menschen diskreditierst oder nicht, es ist somit unglaublich sinnlos, was Du hier abziehst.
    Letztendlich schadest Du nicht Horst, sondern anderen Hilfesuchenden, die durch Dein Geseiere verunsichert werden. Und Du schadest Dir selbst, denn (das wussten bereits die alten Chinesen)
    Hass zerstört das Gefäß, in welchem er aufbewahrt wird.
    Denk mal drüber nach…

  2.  

    Hallo Hotte,

    ich bin leider nicht in der Lage deinen Rechenweg zu verstehen. Wie bitte kommst Du auf 6,93. Euro? Könntest Du das bitte für mich als rothaarige (Blonde) so einfach wie möglich mal auflisten. Ich würde mich sehr über 6,93 Euro freuen, glaube das mal, aber wenn ich erklären müsste wie ich darauf komme, hätte ich Probleme. Also sei bitte so nett und erkläre mir den Weg in einfachster Weise.

    Vielen Dank im voraus

    •  

      liebes Aachener Mädel,
      grundsätzlich musst Du gar nichts erklären, die Verwaltung muss aufgrund ihrer eigenen Richtlinie die MOG bearbeiten und veröffentlichen, s. Rechtsbindung der Verwaltung im Artikel.
      Aber rothaarig, blond, Mädel und freundlich!, im Gegensatz zu dem dummdreisten Stalker (seit ca. 2 Jahren) „oecher“, „oecher_reloaded“, etc. auch bekannt als „hartzfear“ oder namentlich André, wie könnte ich da widerstehen. 😉
      Maßgeblich im Mietspiegel ist die Spalte 3 nicht nur weil das in den Jahren zuvor auch so gehandhabt wurde sondern weil Wohnungen ohne Bad oder Heizung (Spalte 2) oder gar ohne beides (Spalte 1) nicht mehr zum unteren Standard gehören.
      In dieser Spalte findest Du 2 Werte (von – bis) einen unteren (der linke) und einen oberen (der rechte).
      Abgesehen von den unteren beiden Baujahresklassen, diese sind ausgeschlossen, weil eine 20 Jahre alte oder gar noch neuere Wohnung 😉 nach „herrschender Meinung“ einfach zu gut für Leistungsberechtigte ist, suchst Du nun einfach den höchsten unteren und den höchsten oberen Wert in Spalte 3, aber nur die aus den mittleren Wohnlagen, d.h. aus den Zeilen B, E, H und K.
      In der Regel sind die Werte aus Zeile K die höchsten, da neuere wohnung naturgemäß teurer sind. Das war (nur) im letzten Mietspiegel anders, da lag der Wert aus Zeile H über dem aus Zeile K.
      Auf den höchsten unteren Wert (jetzt 6,40 €) gibst Du dann noch 1/3 der Differenz zu dem höchsten oberen Wert (jetzt 8,00 €; 8,00 € – 6,40 € = 1,60 €; 1/3 = o,53 €) und schon! 😉 hast Du den aktuellen Wert von 6,93 € x 50 qm = 346,50 €.
      Es gibt noch einen kleinen „Pferdefuß“, der den Wert etwas herabsetzen könnte, den werde ich aber logischerweise! nicht öffentlich machen, darauf soll die Verwaltung gefälligst selbst kommen oder besser eben nicht. 😉
      l.b.n.l. für diese und ähnliche/alle Fragen rund um Soziales incl. persönlicher Hilfestellungen stehen wir zu unseren bekannten Treffpunkten bzw. per Email zur Verfügung

      fG
      Horst

      ps wenn schon etwas beim BSG anhängig ist, wäre ich sehr an der Vorgeschichte interessiert. Denn nur wenn wir auch von Betroffenen auf dem Laufenden gehalten werden, können wir auch hochaktuell informieren und beraten. Es wäre also sehr freundlich wenn du mich per email oder persönlichem Termin informieren würdest.

      •  

        Dann frage ich weiter freundlich nach, weil ich zwar weiß, dass ich nichts erklären muss, aber ehrlich gesagt, wenn ich etwas behaupte, dann möchte ich das auch selber nachvollziehen können 🙂

        Ich hoffe ich darf auch mal ein wenig kritisch sein. Denn wenn ich deine Rechnung umlege auf das letzte Jahr, dann stimmt sie nicht. Des wegen war ich so verwirrt. Ich habe hier ja schon den Rechnenweg gepostet, den das JC vorgibt. Das der falsch ist, darüber brauchen wir nicht reden. Alleine die Beschränkung auf die Baualtersklassen ist unzulässig.

        Ja ich bin sowohl vor dem BSG als auch vor dem LSG jeweils wegen KDU .

        Der Weg war sehr lange und schwer und ich habe sehr viel gelernt. Seit ich nun einen mehr als guten Anwalt habe, scheint das Ding zu laufen und selbst das LSG erklärt das es kein schlüssiges Konzept gibt. Komischerweise hat es die ganzen Jahre, die Vorgehensweise des JC Aachen immer wieder für „nicht zu beanstanden“ durchgesunken.

        Die Vorgeschichte umfasst so viele Ordner und bevor die Sache nicht abgeschlossen ist, werde ich diese verständlicher Weise nicht öffentlich machen, ich bitte da um Verständnis.

        •  

          „…Denn wenn ich deine Rechnung umlege auf das letzte Jahr, dann stimmt sie nicht…“

          Letzte Bemerkung jetzt dazu – doch sie stimmt auch dann. Der höchste untere Wert in 11/12 war eben 4,70 €, zzgl. Zuschlag ergab eben 5,33 €, so wie Du es zuvor auch richtig dargestellt hast.

          Auf die Baualtersklassen gehe ich jetzt nicht weiter ein, weil ich es 1. auch für nicht hinreichend begründet und folglich eine Klage für sinnvoll halte, aber 2. eine genaue Analyse der verschiedenen BSG-Urteile den Rahmen hier weit sprengen würde und auch nicht Absicht des Artikels war.
          Ich bitte um Dein Verständnis.
          Das Du Deine persönlichen Erfahrungen und Urteile bis zum Abschluss vor dem BSG, wann?, für dich behältst ist zu respektieren wenngleich nicht hilfreich, denn selbstverständlich würden Informationen die daraus zu ziehen wären anonymisiert, könnten aber dennoch vielen anderen bereits jetzt ggfls. weiterhelfen.

          •  

            Du gehst aber doch nur auf eine Baualtersklasse ein bei den 6,93 , es sind aber 2 auf die deren Berechnung resultieren. Des wegen bin ich verwirrt. Das JC hat es im Schriftsatz so geschrieben (2012) wie ich es dargestellt habe, also 2 Baualtersklassen usw.

            BSG Urteil wird sich zeigen, wann die entscheiden. LSG dürfte schneller gehen, da hier bereits Verzögerungsrüge drauf gelegt wurde, was ich nur allen empfehlen kann.

            •  

              hallo OecherMaedche,
              wenn Du alles vorher aufmerksam gelesen hättest, würde sich dein Kommentar vom 25.01.2013, 20:24 Uhr erledigt haben. Ich gehe davon aus, dass er es getan hat, weil du nicht mehr schreibst.
              Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, komm Mittwoch vorbei und ich erkläre dir, was du wissen willst.
              Karl

  3.  

    Wichtig ist für den Betroffenen die Information:
    – Es hat sich etwas geändert.
    – Jetzt liegt die Höchstmiete bei…
    – und auch der frühzeitige Tipp, einen Überprüfungsantrag zu stellen.
    Danke für die sehr alltagstauglichen Hinweise!
    Pflichte „AachenerMädel“ bei: Was nutzen Detailstreitereien, wenn die Gerichte jeden Rechtsbruch locker durchwinken? Verschwendete Energie, denn heureka! Es ist ein Wunder geschehen! Justitia kann wieder sehen! Und zwar nur auf einem Auge, dem antisozialen.
    Beste Grüße!

    •  

      danke für Deinen Dank ;-), wie du unschwer erkennen kannst, ein äußerst seltenes und zartes Gewächs. Wie Unkraut (nur sprachlich, nicht botanisch) wuchert hingegen das Anspruchsdenken – „…du musst mir alles und sofort sagen was Du weisst, sonst bist du ganz böse. Pustekuchen, ein kleines „Bitte“ zur rechten Zeit und selbst ein Oecher wäre um einiges „schlauer“. 😉

      Beste Grüße zurück

  4.  

    hallo Kollegin und Kollege,
    unsere Artikel bleiben grundsätzlich so wie sie sind sofern sie keine sachlichen Fehler enthalten. Wer eine noch höhere Qualität erwartet muss diese schon selbst schreiben oder darauf warten, dass sie/er anderswo entsprechend bedient wird. Unsere Inhalte besprechen wir jeweils mittwochs öffentlich!!! bei unseren Treffs, mit Sicherheit aber nicht auf anonymen „Zuruf“ im Internet.
    Für weitergehende Diskussionen empfehle ich die entsprechenden Foren aus unserer Linkliste. Wir haben uns bewußt gegen ein Forum und für ein blog entschieden, da wir eben nicht nur ein wenig im internet kritzeln sondern ständig vor Ort beraten, agieren, begleiten etc.
    Die Richtlinie ist leicht zu ergooglen, steht sogar an 1.
    Die Artikel zu Neuß sind über die interne Suche oder z.B. über „Gewalt“ bei den Schlagworten zu finden.
    Wir haben genug damit zu tun uns mit Jobcenter, Verbänden und ähnlichen Institutionen herumzuschlagen, da bedarf es nicht noch derart perfider Unterstellungen angeblicher Löschungen seitens ?Betroffener?

    fG
    Horst

    •  

      Das Problem ist doch dieses, wie ich schon schrieb, da kann auf Papier stehen wo und was will, die rechnen nun einmal anders. Man darf doch schon gespannt sein, was sie sich nun einfallen lassen, um die 5 weiterhin vor dem Komma zu erhalten.

      Das was ich geschrieben habe entspricht den Fakten und ist derezeit BSG anhängig.

  5.  

    Zu 1.
    Wäre es zu viel verlangt, wenn du, als Autor, der Leserschaft den Rechenweg verdeutlicht und wenn dies zu viel verlagt ist, wenigstens auf diese Richtlinien 35.5 verlinkst, damit man sich selber ein Bild dazu machen kann? Würde den Text nicht nur verständlicher, sondern auch transparenter machen. Danach kann sich ja jeder selber ein Bild von falsch und richtig machen.

    Zu 2.
    Zustimmung. Nur leider ist das egal, solange das JobCenter Aachen seit 2005 weiterhin machen kann, was es will und die gültige Rechtlage und -sprechung ignoriert. Transparenz würde der Aufklärung nicht abträglich sein.

    Zu 3.
    Das sind juristische Spitzfindigkeiten. Zunächst einmal muss festgehalten werden, daß das BSG-Urteil vom 16.5.2012 darauf eindeutig verweist, dann muss man die örtliche Wohnungsmarktlage heranziehen – die in Aachen schlecht ist bzw. teuer ist – die letztendlich eine geringfügige Überschreitung mehr als rechtfertigen würdem

    Von der Qualität her sicherlich noch zu überarbeiten, damit neben sachlich auch belegt zutrifft.

    PS: Weshalb wurden die „Artikel“ zum Thema Neuss gelöscht? Gab es da Druck?

  6.  

    Hallo,

    die Richtlinien sage es zwar anders, aber Fakt ist doch, dass siech selber daran nicht gehalten wurde. Mit liegt schriftlich vom JC Aachen vor, wie sieden Wert für angemessenen Wohnraum bislang (wir sind uns einige rechtswidrig) berechnet haben

    Kurz wiedergegeben berechnen die so (ich stelle es mal Anhand der bislang genommen KDU aus 2012, damit man es nachvollziehen kann)

    höchster Wert , mittlere Wohnklasse 1972-1982 = 4,70 Euro

    höchster Wert,mittlerer Wohnklasse 1983-1993 = 6,60 Euro

    Differenz 1,90 Euro : 3 = 0.63 Euro + 4,70 Euro = 5,33 Euro

    So haben die das seit 2010 berechnet und das habe ich und andere schwarz auf weiß und bislang hat KEIN SG Richter in Aachen daran etwas beanstandet. Selbst das LSG hat durchgesunken, nun steht es vordem BSG .

    Mit anderen Worten, die verscheissern ALLE. Geben ihre Richtlinien raus, an die sich aber niemand hält und Richter winken durch. Das ist leider bittere Wahrheit.

    Das sie hätten schon längst tätig werden müssen ist eh klar. Zudem sind die Daten des Mietspiegel leicht manipulierbar. Es fließen auch die Eingaben über das Internet auf deren Seite ein, die jeder willkürlich oft und beliebig eingeben kann. Ich selber habe 10 mal Daten eingegeben und Leute aus Hamburg, Berlin usw. ebenfalls. soviel mal dazu.

    Ein Konzept anhand des unqualifizierten und Mietspiegels, der dazu willkürlich manipuliert werden kann, Sozialwohnen nicht einschließt, auf Wohnbaualtersklassen beschränkt, schriftlich bestätigt,dass Wohnen in guter Wohnlage grundsätzlich nicht genehmigt werden ,ist absolute Rechtsbeugung. Aber wie immer wird es unter den Tisch gekehrt.

    •  

      Du hast es ferfasst AachenerMädel! Genau so wird es errechnet. Und genau so steht es auch in den KdU-Richtlinien unter Punkt 35.3, auf die hingewiesen wird, nämlich so wie im folgenden Zitat.

      Zitat:
      höchster unterer Wert , mittlere Wohnklasse 1972-1982 = 4,70 Euro

      höchster oberer Wert,mittlerer Wohnklasse 1983-1993 = 6,60 Euro

      Differenz 1,90 Euro : 3 = 0.63 Euro + 4,70 Euro = 5,33 Euro “
      Zitat Ende

      Nimmt man sich jetzt den Mietspiegel 2013/2014, dann wird auch der Autor dieses Artikelchen unschwer erkennen können, daß es keine 6,93 Euro / m² geben kann, sondern wie von mir vermuetet 6,00 Euro glatt. Wenn man hier schon Informationen veröffentlicht, dann sollte man auch dafür sorgen, daß sie stimmen und seinen Rechenweg dahin öffentlich zur Debatte stellen. Alles andere ist nur Kasernenhof-Demokratie und damit lächerlich.

      •  

        hallo André,
        diesen dummdreisten Kommentar von dir habe ich noch einmal freigeschaltet damit alle dein „Genie“ bewundern können, ansonsten läufst du unter Spam.
        Du hast also volle 2 Tage gebraucht um den Rechenweg von AachenerMädel nachzuvollziehen, bravo. Was sagt uns das?

        1. du kannst lesen
        2. du hast es tatsächlich geschafft einen Eintrag der bei google auf 1 ! steht zu finden,
        3. du kannst mit diesem Wissen nichts anfangen.

        Der höchste untere Wert im Mietspiegel 13/14 (bis Jahrgang 93 – analog zum Mietspiegel 11/12) steht in Zeile K mit 6,40 € (in 11/12 stand dieser in Zeile H !), der höchste obere Wert ebenfalls in Zeile K mit 8,00 € (in 11/12 ebda.), zzgl. 1/3 der Differenz auf den unteren Wert, soll ich fortfahren oder schaffst du den Rest auch alleine?

        Es ist nicht das erste Mal das du dich lächerlich machst. Traurig an der ganzen Sache ist, dass du mit deinem fehlgeleiteten Ehrgeiz die ohnehin schwache Elo-Szene noch weiter schwächst, indem du glaubst mit ein wenig ergoogletem H4-Wissen jahrzehntelange Sozialarbeit übertrumpfen zu können. Jetzt kannst du mit deinen Foren-Kumpanen wieder über den „bösen Horst“ herziehen oder alternativ mal etwas zur Stärkung der Elo-szene hier in Aachen beitragen indem du dich für den Müll, den du hier verzapft hast entschuldigst (dazu fehlen dir aber vermutlich die „cojones“) und in Zukunft gleichberechtigt! mit uns gemeinsam „marschierst“.

        Die nächsten Gelegenheiten stehen schon an, 1. eine Aktion, und nicht nur ebenso empörtes wie sinnloses Forengekritzel, gegen die Jobcenteraktion „Jobcenter – gegen Gewalt“ sowie 2. der nächste „Zahltag“ am 1.2.2013 am und im Neuenhofer Weg. Man sieht sich – oder wieder mal nicht?

        solidarische Grüße
        Horst

        •  

          „…deine Antwort. Macht sie aber trotzdem nicht richtig(er).“

          du hast es also noch immer nicht begriffen, höchster unterer Wert 6,40 € zzgl. 1/3 der Differenz von 1,60 € zu 8,00 € = 0,53 € macht zusammen 6,93 € oder mit anderen Worten (Rechen)Weg richtig, Quellen richtig – das war´s

          „…oder Beiträge zensieren wie du es hier ankündigst.“
          Spam ist kein Beitrag sondern schlichtweg Müll und den braucht niemand – folglich gesperrt. Du kannst ruhig weiter versuchen über „TOR“ zu gehen, dieses Tor bleibt, auch mit wechselnden IP´s, für dich geschlossen – Ende, aus – Nikolaus

  7.  

    Danke für deinen Kommentar, den ich wie folgt beantworte,

    1. Rechenweg – diesen habe ich angegeben, s. Richtlinie 35.3; deine Angaben zur Berechnung entsprechen nicht dieser Richtlinie, folglich ist auch das Ergebnis, 6 €, falsch.
    2. Ob und wie der Mietspiegel, der ohnehin nach BSG nicht qualifiziert ist, manipulierbar ist, ist in diesem Kontext unerheblich. Tatsächlich führt selbst die Orientierung an diesen Unvollkommenheiten zu einem drastischen Mehranspruch. Darum und um die fehlende Aufklärung der Öffentlichkeit geht es in diesem Artikel.
    3. WNB-NRW 8.2 – wörtlich „Als geringfügig kann in der Regel eine Überschreitung der angemessenen Wohnungsgröße um bis zu 5 qm Wohnfläche angesehen werden.“ Das heißt aber im Umkehrschluß noch lange nicht, dass damit 55 Qm anerkannt werden (müssen). Schon die Formulierung „…bis zu…“ macht deutlich, dass die Hauptaussage „…für eine allein stehende Person: 50 qm Wohnfläche…“, Vorrang hat. Das schließt eine gerichtliche und u.U. positive Klärung selbstverständlich nicht aus.
    In der gleichen Vorschrift wird z.B. Alleinerziehenden noch ein Wohnraummehrbedarf zugestanden, der ist mittlerweile vom BSG „gekippt“ worden.

    Wie bereits gesagt hat jeder Artikel eine bestimmte Absicht. Der vorliegende kann und will auch nicht die gesamte KDU-Problematik in Aachen (und anderswo) beleuchten, das wäre eine vielseitige Abhandlung. Die Angaben hier sind sachlich richtig und belegt, mehr kann und will ich nicht machen. Sollte dir der Sinn nach „mehr“ stehen, kannst du gerne einen Gastbeitrag schreiben oder bei uns mitarbeiten.

    fG
    Horst

  8.  

    Dieser Text wurde wohl mit der heißen Nadel gestrickt?! Zunächst einmal sei zu klären, wie man an diese 6,93/m² kommt? Gibt es dazu auch einen Rechenweg? Die mir bekannte – wenngleich auch rechtswidrige Methode – lautete, dass man 1/3 der Differenz von unterer mittlerer Wert aus der Baujahrsaltersklasse 61 – 71 und dem höchsten Wert aus 83 – 71 aufschlägt. Das ergibt glatt 6 Euro / m².

    Dann zum Mietspiegel. Den könnt ihr vergessen. Schon mal gesehen wo und wie die Daten erhoben werden? http://www.aachen.de/asp_app/mietpreis_abfrage/mietpreisumfrage.asp
    Keine Registrierung, keine Kontrolle, ob die Daten überhaupt realistisch sind oder stimmen. Nichts. Mehrfacheingaben sind kein Problem. Somit ist eine Manipulation nie ganz ausgeschlossen.

    Dann zu den WNB NRW. Nicht 50m², sondern bis zu 55m². Bitte genau lesen, was unter Pkt. 8.2 steht. Somit erhöht sich die max. Kaltmiete nochmal um 5qm. Das die Wohnungsmarktlage absolt schlecht ist in Aachen kann man auch schon anhand des Wohnunsgmarktberichts 2011 sehen (s. 7, unterer Teil).

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